08.12.2014 - 08.12.2014, Leipzig

Positive Zwischenbilanz des Schaufensters Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET

Jahrestagung 2014 Pressetermin 

Der sächsische StS Dr. Hartmut Mangold und bayerische StS Pschierer besuchen die Ausstellung.

 Elektromobilitätsprojekte vernetzen sich in Leipzig

Am 8. und 9. Dezember 2014 findet die 2. Jahrestagung des Schaufensters Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET in Leipzig statt. Seit dem letzten Zusammentreffen aller Schaufensterpartner im vergangen Jahr ist einiges passiert. Die Schaufensterprojekte können erste Zwischenergebnisse präsentieren und tragen schon jetzt positiv zur Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland bei.

Bereits zum zweiten Mal lädt die gemeinsame Projektleitstelle des Schaufensters Bayern-Sachsen, bestehend aus der Bayern Innovativ GmbH und der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH, alle Projektpartner zum gemeinsamen Statustreffen nach Leipzig ein. Seit der letzten Jahrestagung wurde eine Vielzahl an Meilensteinen erreicht und die Projekte können aussagekräftige Zwischenergebnisse präsentieren. Für einige Projekte hat bereits die finale Phase begonnen. Diese stehen kurz vor der Auswertung und dem Abschluss.

Die Jahrestagung zieht deshalb in diesem Jahr eine Zwischenbilanz unter dem Motto „Was haben wir gelernt?“ und „Wie können wir Elektromobilität weiter vorantreiben?“.
Durch die Wanderausstellung, die Präsenz bei Messen, die Organisation von  Fahrevents und zielorientierte Pressearbeit konnte das Schaufenster Bayern-Sachsen eine deutlich gestiegene öffentliche Akzeptanz für Elektromobilität erzeugen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die kommende "Markthochlaufphase". Auf Arbeitsebene sind die Projekterfolge ebenso vielfältig wie das Schaufensterprogramm selbst. So wurden unter anderem mehrere Bildungsprogramme im akademischen und berufsbildenden Bereich auf den Weg gebracht, um dem drohenden Fachkräftemangel in den Berufsfeldern der Elektromobilität frühzeitig zu begegnen. Erste Absolventen mit Fachzertifikaten werden bereits 2015 verfügbar sein. Die Projekte im Bereich urbane Mobilität liefern weiterführende Erkenntnisse über den Bedarf an einer städtischen Ladeinfrastruktur. Des Weiteren wurden Konzepte zur Fahrzeugauslastung erarbeitet, von denen Flottenbetreiber und CarSharing-Anbieter profitieren können. Zur besseren Analyse der Restreichweite wurden Mobilitätsassistenten weiterentwickelt, um den Nutzern die Reichweitenangst zu nehmen. Mit Blick auf die unterschiedlichen Nutzungsszenarien der Elektromobilität für den Privat- und Wirtschaftsverkehr konnten auch neue Erkenntnisse hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit abgeleitet werden.

Die für das Schaufenster zuständigen Staatssekretäre der beiden Freistaaten nutzten die Gelegenheit sich im Rahmen der Jahrestagung und der Begleitausstellung über den Fortschritt in den Projekten und aktuelle Entwicklungen in der Elektromobilität zu informieren.

Dr. Hartmut Mangold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Der Standort Sachsen ist im Bereich Elektromobilität bereits gut aufgestellt. Wir verfügen über eine starke Industrie und viele Kompetenzen in den Branchen Leichtbau, intelligente Verkehrssysteme und elektrischer ÖPNV. Mit dem Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET können wir diese Potentiale ausbauen, um Sachsen zum Vorreiter moderner Verkehrs- und Fahrzeugtechnologien zu machen. Dabei ist auch die Aus- und Weiterbildung der qualifizierten Fachkräfte ein zukunftsweisender Schritt. Wir gratulieren allen Projektpartnern für die erfolgreiche bisherige Arbeit und wünschen Ihnen auch im kommenden Jahr viel Erfolg.“

Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie: „Ziel unserer ZUKUNFTSOFFENSIVE ELEKTROMOBILITÄT ist es, die Elektromobilität als zukunftsweisende und umweltfreundliche Technologie führend mit zu gestalten. Wir wollen den Standort Bayern zum Vorreiter bei der Elektromobilität machen. Das Schaufenster Bayern-Sachsen gehört zu den Vorzeigeprojekten der beiden Freistaaten. Der hohe Forschungs- und Entwicklungsanteil im bayerisch-sächsischen Schaufenster trägt maßgeblich zur Stärkung der Kompetenzen der Projektpartner sowie zur Entwicklung und Etablierung wirtschaftlich tragfähiger Geschäftsmodelle bei. Die Zwischenergebnisse der Schaufensterprojekte, die zur Jahrestagung 2014 vorgestellt werden, belegen die erfolgreiche Arbeit der Projektpartner und in der Projektleitstelle.“

Nach der Eröffnung durch die Projektleitstelle und einer Begrüßung durch die Staatssekretäre konnten sich die über 180 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Kurzvorträgen einen Überblick über die gesamte thematische Breite des Schaufensters verschaffen. Die Parallelsessions zu den Schwerpunkten Aus- und Weiterbildung, Verkehrssystem, Energiesystem und Elektrofahrzeuge lieferten viel fachlichen Input für eine zielführende Diskussion und Netzwerkgespräche.

Christian Micksch, Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH: „Es freut uns sehr zu sehen, wie sich die Projekte im vergangenen Jahr weiterentwickelt haben und wir mit der Arbeit als Projektleitstelle unseren Beitrag dazu leisten konnten. Wir möchten den Dialog zwischen den Projekten mit dieser Veranstaltung fördern und sagen Ihnen auch für das kommende Jahr unsere volle Unterstützung zu. Die SAENA stellt dafür ihre fachlichen sowie technischen Kompetenzen im Bereich Elektromobilität und in angrenzenden Bereichen wie erneuerbaren Energien zur Verfügung und unterstützt die Projektpartner auch durch ihr ausgezeichnetes Netzwerk.“

Einige Projektpartner stellen im Rahmen einer Begleitausstellung in ihren Projekten entwickelte Software, Schulungsunterlagen und Simulationen aus und führten diese vor.
Ein besonderes Highlight sind die Ausstellungsfahrzeuge: Projektpartner BMW stellt mit dem BMW i8 eines der im Leipziger Werk produzierten Hybridfahrzeuge aus. Audi hat einen A3 e-tron nach Leipzig mitgebracht, der in mehreren Schaufensterprojekten zum Einsatz kommt, so beispielsweise auch in Nürnberg. Das dritte Ausstellungsfahrzeug ist ein VW Caddy, den die Firma car systems Scheil aus Leipzig elektrifiziert hat. Das Fahrzeug kommt dort in einem Aus- und Weiterbildungsprojekt des Schaufensters zum Einsatz.

Dr. Markus Eder, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH: „Wir können eine erfreulich positive Halbzeitbilanz im bayerisch-sächsischen Schaufenster ziehen. Alle Schaufensterprojekte liefern zur Jahrestagung bereits aussagekräftige Ergebnisse. Der wichtigste Hebel für den nachhaltigen Erfolg der Projekte liegt in ihrer Vernetzung mit Partnern und im fachlichen Austausch. Genau hier liegen die Kernkompetenzen der Bayern Innovativ GmbH. Als Projektleitstelle und darüber hinaus können wir mit unserer Erfahrung im Wissenstransfer, den branchenübergreifenden Netzwerken und kompetenter Unterstützung bei Open Innovation Prozessen  Partner unserer bayerischen Unternehmen sein.“

Als Standort der diesjährigen Tagung wurde Leipzig gewählt, nicht nur wegen der zentralen Lage und dem Engagement mit zehn Projekten im bayerisch-sächsischen Schaufenster. Sondern auch, weil hier BMW und Porsche an den Standorten ihren Elektro- und Hybridfahrzeuge fertigen. Ein Besuch der beiden Werke ist deshalb fester Bestandteil des Tagungsprogrammes und bildet den Abschluss der Konferenz.

Name:
Astrid Lang
Anschrift:
Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg
Funktion:
Projektmanagerin
Telefon:
+49 911 20671 252
Institution:
Bayern Innovativ GmbH
E-Mail:
lang@bayern-innovativ.de

Förderung und Koordination

Gefördert durch:

Webauftritt des Bayerischen Staatsministeriums Webauftritt des Freistaats Sachsen

Das Schaufenster Bayern-Sachsen wird koordiniert durch:

Webauftritt von Bayern Innovativ Webauftritt der Sächsischen Energie Agentur