Freiluftlabor Neue Mobilität am Sachsenring

Fahrzeug mit Sensoren und Kommunikationstechnik_TU Chemnitz

Fahrzeug mit Sensoren und Kommunikationstechnik

Im Projekt forschen sächsische Bildungseinrichtungen interdisziplinär und unter Mitwirkung von Unternehmen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit, zu Nutzen und Nutzerakzeptanz sowie zur Wirtschaftlichkeit innovativer Fahrzeuge, Infrastrukturkomponenten und Nutzungskonzepte. Dazu finden in der kontrollierten Umgebung des Sachsenrings technische und psychologische Untersuchungen statt.

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Details

Das Projekt "Freiluftlabor Neue Mobilität am Sachsenring" ist eines von rund 40 Projekten im Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET und wird mit 2.105.980 Euro vom Freistaat Sachsen im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

Der grundlegende Wandel des Mobilitätssektors wird sich in neuen Fahrzeugen, Nutzungskonzepten, aber auch gravierenden Änderungen der Wertschöpfungsketten und Kommunikationserfordernisse – mit entsprechenden Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft – widerspiegeln. Entsprechende Analysen und empirische Untersuchungen sowie die Entwicklung und der Einsatz von Technikdemonstratoren stehen daher im Mittelpunkt des Verbundvorhabens.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Abbildung, Überwachung und Analyse von potenziellen Störfaktoren elektromobiler Energie- und Kommunikationsnetze sowie -systeme mit dem Ziel, deren Sicherheit und Zuverlässigkeit zu bewerten und gezielt zu steigern. Daneben fokussiert die Forschung auf energieeffiziente und zuverlässige Informationstechnik moderner Elektrofahrzeuge und die Vernetzung der Fahrzeuge mit ihrer Umwelt und dem Fahrer. Weitere Untersuchungen sind auf das menschliche Erleben und Verhalten im Kontext Elektromobilität gerichtet. Darüber hinaus wird ein Instrumentarium entwickelt, um Technologien und Geschäftsmodelle der Elektromobilität frühzeitig und langfristig über die gesamten Wertschöpfungsketten hinweg bewerten und gestalten zu können.

Realisiert wird das Forschungsprogramm durch Analysen der durch zunehmende Elektromobilität verursachten Daten, empirische Untersuchungen zu Nutzeranforderungen und zur Interaktion von Verkehrsteilnehmern im Rahmen der Elektromobilität sowie die Entwicklung von mathematischen Methoden, Modellen, Algorithmen und Kenngrößen für die Analyse und Optimierung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energie- und Kommunikationsinfrastruktur und für die ökonomische Bewertung neuartiger Produkte und Dienstleistungen. Die theoretischen Erkenntnisse werden mit instrumentierten Fahrzeugen und Erprobungsträgern/Funktionsmustern praxisnah veranschaulicht und überprüft.

Vodafone und das Verkehrssicherheitszentrum am Sachsenring unterstützen das Projekt durch die Bereitstellung von Infrastruktur (mit LTE ausgestattete kontrollierte Testumgebung).

Ziele

  • Entwicklung von Modellen und Methoden zur Abbildung, Überwachung und Steuerung der „elektromobilen Infrastruktur“
  • Entwicklung von Instrumenten zur zuverlässigen und energieeffizienten Erfassung von Fahrzeug und Umgebung sowie zur Weitergabe und Verarbeitung von Informationen
  • Aussagen zu Nutzeranforderungen an die (urbane) Elektromobilität der Zukunft
  • Entwicklung einer Methodik zur langfristig ausgerichteten ökonomischen Bewertung und Gestaltung neuartiger Produkte und Dienstleistungen der Elektromobilität

Inhaltliche Schwerpunkte

  • theoretisch-konzeptionelle Arbeiten, empirische Untersuchungen sowie Entwicklung von Technikdemonstratoren
  • Erprobung des Zusammenspiels prototypischer Infrastrukturkomponenten im Hinblick auf Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit
  • Errichtung und Nutzung einer Testumgebung für realitätsgerechte Feldversuche

Meilensteine

Ansprechpartner

Name:
Dr. Thomas Weber
Anschrift:
Hofer Str. 2–4
Funktion:
Assistent der Geschäftsleitung
Telefon:
03723 747 0
Institution:
MUGLER AG
E-Mail:
schaufenster@mugler.de